ISPA - Internet Service Providers Austria

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ISPA - Internet Service Providers Austria Die ISPA ist die Dachorganisation der Internet-Wirtschaft und vertritt deren Interessen.

07/08/2026

In Österreich ist 5G schon nahezu flächendeckend verfügbar. Die Abdeckung liegt bei 99,5%. Das zeigt der Digital Decade Report 2026 der Europäischen Kommission. Damit liegen wir nur knapp unter dem Ziel der Digitalen Dekade von 100% bis 2030.

Eine flächendeckende Basis-5G-Versorgung schafft die Grundlage für leistungsfähige mobile Kommunikation und das für Menschen ebenso wie für Unternehmen. Sie unterstützt digitale Dienste, mobile Arbeitsmodelle, vernetzte Anwendungen und fördert die Innovationskraft in Österreich.

Der Blick auf die letzten Prozentpunkte bleibt trotzdem wichtig. Denn gute Abdeckung allein bedeutet noch nicht automatisch, dass alle Menschen und Betriebe dieselben Möglichkeiten haben. Entscheidend sind auch leistbare Angebote, ausreichende Kapazitäten, zuverlässige Netze und eine faire Versorgung in ländlichen sowie infrastrukturschwächeren Regionen.

Als Interessensvertretung der Internetwirtschaft bringen wir die Perspektiven unserer rund 220 Mitglieder ein und setzen uns für die Förderung des Internets für alle Österreicher:innen ein. Bei der Weiterentwicklung digitaler Infrastruktur trägt die ISPA dazu bei, Praxiserfahrungen aus der Branche sichtbar zu machen und gemeinsam an verlässlichen Rahmenbedingungen für die digitale Zukunft zu arbeiten.

Link zum Digital Decade Report in den Kommentaren ⬇️

28/07/2026

ISPA zum Social-Media-Verbot: Nur eine europäische Lösung schützt Kinder vollumfänglich.

Gestern präsentierte die Bundesregierung ihren Entwurf zum Social-Media-Mindestalter. Als Interessensvertretung der Internetwirtschaft (ISPA - Internet Service Providers Austria) haben wir uns diese Pläne genau angesehen und erkennen darin zwar wichtige Signale für den Kinderschutz, kritisieren aber den nationalen Alleingang und die daraus resultierenden rechtlichen Hürden.

Der Digital Service Act (DSA) der EU reguliert die Sozialen Medien bereits umfassend und begrenzt zusätzliche Regulierungen der Nationalstaaten bewusst. Das heißt Österreich hat kaum Befugnisse, Plattformen, die nicht im eigenen Land ansässig sind, zur Verantwortung zu ziehen. Deswegen bleibt eine gemeinsame europäische Lösung der beste Weg. Eine europaweite Regelung würde zudem, sämtliche relevanten Dienste gleichermaßen erfassen und Ausweichbewegungen auf weniger regulierte Angebote verhindern.

Ebenso wichtig ist, dass Altersverifikationen den und die Grundrechte wahren. Wir begrüßen, dass der vorliegende Entwurf vorsieht, das Alter über zwei voneinander zu unterscheidende Funktionen und über mehrere zertifizierte Methoden zu verifizieren. Durch das vorgesehene Zero-Knowledge-Proof-Prinzip und auch Double-Blind-Prinzip, sollten Plattformen nur erfahren, ob eine Person das erforderliche Alter erreicht hat und nicht mehr. Dies gilt es bei der Umsetzung und einer notwendigen laufenden Kontrolle besonders zu beachten.

Für die ISPA bleibt Medienkompetenz eine der wichtigsten Säulen im Kinderschutz. Jugendliche brauchen die Fähigkeiten, soziale Medien sicher, kritisch und verantwortungsvoll zu nutzen. Deswegen setzen wir mit und zahlreichen Informationsangeboten auf die Stärkung der digitalen Kompetenzen.

Die gesamte Presseaussendung zum Thema finden Sie in den Kommentaren verlinkt. ⬇️

29/06/2026

Ein Jahr Barrierefreiheitsgesetz: Wie steht es um Österreichs Digitale Barrierefreiheit?

Gestern vor genau einem Jahr, dem 28.06.2025, trat das Barrierefreiheitsgesetz (BaFG) in Kraft. Die Umsetzung betrifft unter anderem Websites, Online-Shops, Apps, elektronische Kommunikationsdienste und weitere B2C-Angebote. Wie groß der Handlungsbedarf in der Praxis weiterhin ist, zeigt eine aktuelle Studie von Accessiway: Auf österreichischen Webseiten fanden sich durchschnittlich 3,9 Barrieren und damit mehr als in Frankreich, Deutschland, Italien oder Großbritannien.

Als Interessensvertretung der Internetwirtschaft (ISPA - Internet Service Providers Austria) haben wir früh über das Gesetz informiert und uns für Inklusion eingesetzt. Bereits beim Internet Summit Austria 2021 wurde digitale Barrierefreiheit aufgegriffen. Und auch 2025 hat die ISPA mit dem Forum das Thema erneut vertieft, die konkrete Umsetzung der EU-Richtlinie 2019/882 ("European Accessibility Act") eingeordnet. Außerdem haben wir auf die zentralen Vorgaben des BaFG und zu Webdesign-Kriterien aufmerksam gemacht. Viele ISPA-Mitglieder haben in diesem Bereich bereits wichtige Maßnahmen umgesetzt und ihre Angebote barrierefreier gestaltet. Die ISPA unterstützt ihre Mitglieder dabei laufend, Barrierefreiheit umzusetzen und weiter auszubauen.

Auch wenn es noch Umsetzungsbedarf gibt, aus Sicht der ISPA ist das Barrierefreiheitsgesetz ein wichtiger Schritt hin zu einem inklusiveren digitalen Raum in Österreich. Digitale Angebote müssen für möglichst viele Menschen zugänglich sein und nicht nur, um gesetzliche Anforderungen zu erfüllen, sondern auch, um gesellschaftliche Teilhabe und faire Marktchancen zu stärken. Barrierefreiheit ist damit nicht nur eine Compliance-Frage, sondern auch ein Qualitätsmerkmal zukunftsfähiger digitaler Services.

Unsere Zusammenfassung über das Barrierefreiheitsgesetz ist in den Kommentaren verlinkt ⬇️

Photos from ISPA - Internet Service Providers Austria's post 29/05/2026

Wie können wir Europas digitale Souveränität stärken? Diese und weitere Fragen rund um Europas digitale Regulierung, Unabhängigkeit und Sicherheit diskutierten wir gestern beim ISPA-Forum.

Nach der Begrüßung durch ISPA-Generalsekretär Stefan Ebenberger, gab Keynote Speaker Dr. Axel Anderl einen Überblick über verschiedene EU-Regulierungen und wie diese in seinen Augen digitale Souveränität erschweren können. Anna Ströbele Romero sprach in ihrem Vortrag über den sogenannten „Digitalen Omnibus“ – ein EU-Gesetzespaket, dass versucht bestehende Regulierungen zu vereinfachen. Ebenso auf der Agenda stand die Frage der digitalen Souveränität als geopolitische Sicherheitsfrage, zu der Georg Hahn (OSSBIG) seinen Beitrag lieferte. Stephanie Jakoubi (CSP) hielt abschließend die Herausforderungen rund um den Cybersecurity Act 2 fest.

Neben den Fragerunden bot auch eine Podiumsdiskussion, bei der die Speaker:innen und Anja Tretbar-Bustorf (Magenta Telekom) beteiligt waren, Raum für vertiefenden Austausch. Bei dieser stand dabei die Frage im Mittelpunkt, wie Europa den Spagat zwischen Deregulierung und dem Schutz grundlegender Rechte meistern kann.

Abgerundet wurde der Nachmittag durch die Conclusio des ISPA-Präsidenten Harald Kapper. Auch er betonte wie wichtig sichere Infrastrukturen, fairer Wettbewerb und grundrechtkonforme Technologien für unsere digitale Souveränität sind.

11/05/2026

Heute fand die Stopline-Pressekonferenz statt!

ISPA - Internet Service Providers Austria-Generalsekretär Stefan Ebenberger und Projektleiterin der Stopline Barbara Schlossbauer von nic.at präsentierten den Jahresbericht 2025 sowie die Zahlen zu sexuellen Missbrauchsdarstellungen Minderjähriger & nationalsozialistischer Wiederbetätigung im Internet. Dieses Jahr erreichten insgesamt 75.089 Meldungen die Stopline. Das ist die zweithöchste Anzahl seit ihres Bestehens. Außerdem wurde kein einziger gemeldeter illegaler Inhalt bei einem österreichischen Provider gehostet. Grund dafür ist die enge Zusammenarbeit zwischen Meldestelle, Providern und Behörden.

03/04/2026

Schon gewusst? 52,7 % der EU-Firmen nutzen Cloud-Dienste. Allerdings besteht dabei die Gefahr der Abhängigkeit von einzelnen Drittstaaten. Wir müssen daher das heimische Cloud-Ökosystem stärken, um digitale Souveränität & Datensicherheit zu garantieren!

Quelle ⬇️

02/04/2026

Heute ist der Internationale Kinderbuchtag 📚

Wir haben auch eines herausgebracht: Eine Geschichte über die Schwierigkeiten, die die Tiere des Online-Zoos mit der digitalen Welt haben. Inzwischen gibt es ihn in 14 Sprachen und als Hörbuch!

Zur kostenlosen Bestellung ⬇️

13/03/2026

Das Internet in Österreich wird immer schneller: Mit 73,1 Megabit pro Sekunde war es Ende 2025 bereits um 15 % schneller als noch Ende 2024 und ganze 44 % schneller als Ende 2023.

Beim Upload liegt der Anstieg bei immerhin 7 bzw. 29 Prozent.

Details ⬇️

06/03/2026

Zahl des Tages: 7,1

So viele Minuten telefonieren die Österreicher:innen durchschnittlich am Tag über Messengerdienste - und damit mehr als die 6,9 Minuten klassische Handy- und Festnetztelefonie. Dazu kommen noch 6,0 Minuten in Videokonferenzen.

Details ⬇️

25/02/2026

Ca. 1 Milliarde hat Österreich in den Breitbandausbau investiert. Eine Evaluierung kommt zum Schluss: Einige Unternehmen benutzen die öffentlichen Gelder, um sich einen fragwürdigen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Wir fordern eine Überarbeitung der Förderrichtlinien.

Presseaussendung ⬇️

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