K.AESTHETICS
Permanent Make-up, Lash/Browlifting, Hennabrows, Microneedling, BBskin/glow, CCeye & CCskin
02/10/2026
Manchmal braucht es ganz schön viel Mut für einen zweiten Versuch. 🤍
Diese Kundin ist knapp 1,5 Stunden zu mir gefahren.
Und Lippen-PMU war für sie absolut kein unbeschriebenes Blatt.
Vor einigen Jahren hatte sie sich gemeinsam mit ihrer Schwester schon einmal die Lippen pigmentieren lassen. Auch damals sind die beiden extra weit gefahren, hatten sich einen Tag Urlaub genommen und sich eigentlich richtig darauf gefreut.
Nur leider ist ihr vor allem eins davon in Erinnerung geblieben:
Schmerzen.
So sehr, dass ihr während der Behandlung die Tränen liefen. Die Lippe hat stark geblutet und war anschließend drei Tage extrem geschwollen.
Und das Schlimmste daran?
Am Ende war nicht einmal ein Ergebnis da, mit dem sie glücklich war.
Ihr könnt euch also vorstellen, dass sie nicht ganz tiefenentspannt auf meiner Liege lag, als wir angefangen haben. 😅
Aber sie hat sich noch einmal getraut.
Und was soll ich sagen …
Dass Kundinnen bei mir während einer Lippenpigmentierung irgendwann entspannen, kenne ich mittlerweile.
Aber diese hier ist nach ungefähr drei Minuten einfach eingeschlafen. 😂
DREI MINUTEN.
Ich glaube, spätestens da war klar:
Okay … vielleicht muss Lippen-PMU doch nicht so weh tun, wie sie es in Erinnerung hatte.
Und wenn ich mir jetzt diese Lippe anschaue, freue ich mich nicht nur über das Ergebnis.
Sondern vor allem darüber, dass sie nach dieser ersten Erfahrung überhaupt noch einmal den Mut hatte, es zu versuchen. 🤍
—
01/10/2026
Ich liebe Wimpernkranzverdichtungen. 🤍
Einfach weil sie immer gehen.
Sie sind nie zu viel. Sie geben dem Wimpernansatz mehr Dichte und dem Auge ein bisschen mehr Ausdruck – ohne dass da direkt eine sichtbare Eyeliner-Linie sitzt.
Und wenn ich mal Bock auf ein bisschen mehr Drama habe?
Dann nehme ich meinen Eyeliner und erweitere sie für den Tag einfach. 😏
Denn mal ehrlich: Auch unsere Augen verändern sich mit den Jahren. Die Lider können etwas schwerer werden und eine Eyelinerform, die ich heute wunderschön finde, muss irgendwann nicht mehr die sein, die ich haben möchte.
Und genau deshalb habe ich mich ganz bewusst dafür entschieden, keinen klassischen permanenten Eyeliner anzubieten.
Ich habe mich auf natürlich aussehendes Permanent Make-up spezialisiert – und die Wimpernkranzverdichtung passt für mich einfach viel besser dazu.
Dezent im Alltag.
Und wenn’s mehr sein darf, kommt der Eyeliner raus. 🤍
—
30/09/2026
Meine erste Trainerin sagte damals zu mir:
„Ich liebe es, Lippen zu pigmentieren. Dabei kann ich so richtig entspannen.“
Und ich dachte nur:
Was erzählt die da bitte? 😂
Entspannen?!
Ich fand Lippen am Anfang alles – nur nicht entspannend.
Ich habe die Technik nicht richtig verstanden. Ich musste erst begreifen, dass eine Lippe technisch etwas völlig anderes ist als eine Augenbraue. Dass das, was bei der einen Zone funktioniert, bei der anderen noch lange nicht funktioniert.
Und bis es irgendwann angefangen hat, wirklich Klick zu machen, war es ein ziemlich langer Weg.
Heute sitze ich da, pigmentiere Lippen und muss manchmal an genau diesen Satz von damals denken.
Jetzt weiß ich, was sie meinte.
Und dann sehe ich so ein Ergebnis wie dieses hier. 🤍
Gerade diese feine Kontur hat mich früher den letzten Nerv gekostet. Heute liebe ich genau solche Details.
Und ich verrate euch was:
Ich bin noch nicht fertig.
Ich fange gerade erst an. 🤍
—
29/09/2026
Ja ja … ich weiß. Ich mache keine Fremdarbeiten. 🤓😜
Sagen wir mal so:
Das Schöne an der Selbstständigkeit ist ja, dass man selbst und selbstbestimmt entscheiden darf. 😂
Und manchmal gibt es eben Ausgangslagen, bei denen ich sage:
Okay. Damit kann ich arbeiten.
Und wenn dann auch noch die menschliche Basis passt … Jackpot. 😂🤍
So wie hier.
Die alte Pigmentierung war schon schön verblasst. Die Form grundsätzlich gut – ein paar Kleinigkeiten durften wir verändern – und vor allem war genug Platz für meine eigene Arbeit.
Denn nur weil schon Permanent Make-up da ist, bedeutet das für mich nicht, dass ich einfach die vorhandene Form nachmale.
Ich fange immer bei null an.
Ich vermesse das Gesicht genauso, als wären da noch nie pigmentierte Augenbrauen gewesen. Wir zeichnen neu vor, schauen, was wirklich zu ihr passt – und erst dann schauen wir, wie sich die alte Pigmentierung darin integrieren lässt.
Manchmal funktioniert das richtig gut.
Und manchmal sage ich weiterhin:
Nee. Da gehe ich nicht drüber. 😜
Aber hier?
Ausgangslage passt. Mensch passt. Jackpot. 🤍
28/09/2026
Nicht jede Braue muss neu erfunden werden. 🤍
Und genau das war bei dieser Kundin wichtig.
Sie mochte ihre eigene Brauenform. Und das finde ich tatsächlich immer ziemlich entscheidend – denn nur weil ich vielleicht etwas anders zeichnen würde, heißt das noch lange nicht, dass sich meine Kundin damit auch wohlfühlt.
Die Herausforderung hier war also nicht:
„Wie mache ich eine komplett neue Braue daraus?“
Sondern eher:
„Wie behalten wir das, was sie an ihrer Braue mag – und nehmen trotzdem etwas Strenge raus?“
Denn ihr natürlicher Anstieg war schon ordentlich. 😅
Sehr markant, sehr steil – und genau der sollte etwas harmonischer werden, ohne dass sie danach in den Spiegel schaut und ihre eigene Braue nicht mehr wiedererkennt.
Also haben wir uns beim Vorzeichnen langsam rangetastet.
Ein bisschen sie. Ein bisschen ich.
Und irgendwo dazwischen lag am Ende genau die Form, mit der wir beide happy waren. 🤍
Und genau so mag ich es.
Nicht jede Besonderheit muss wegoptimiert werden. Manchmal reicht es, sie ein kleines bisschen weicher zu machen, damit das ganze Gesicht harmonischer wirkt.
Und bei ihr fand ich genau diese Mischung am Ende richtig.
23/09/2026
Ein nacktes Blatt Papier ist immer einfacher. 🤍
Bei dieser Kundin war das Blatt allerdings nicht ganz leer.
Da war noch eine alte Fremdarbeit – zum Glück schon ziemlich gut verblasst. Auf einer Seite etwas mehr, auf der anderen etwas weniger.
Die eine Braue war eher rund, die andere geschwungener.
Und dann kam noch das dazu, was wir wahrscheinlich alle haben:
Unser Gesicht ist einfach nicht auf beiden Seiten gleich.
Also saß ich da mit meiner Vorzeichnung und musste erst einmal schauen, was wir aus all dem machen.
Was darf bleiben?
Wo können wir ein bisschen ausgleichen?
Und wo muss man vielleicht auch einfach akzeptieren, dass zwei Schwestern eben keine Zwillinge sind. 😉
Natürlich ist ein nacktes Blatt Papier immer einfacher.
Aber ganz oft sind es genau diese Augenbrauen, die am Ende die schönste Geschichte erzählen. 🤍
17/09/2026
Ich warne meine Kundinnen mittlerweile immer vor. 😂
Wenn ich beim Vorzeichnen skeptisch gucke, den Kopf schief lege, einen Schritt zurückgehe oder irgendwelche komischen Geräusche von mir gebe:
Bitte nicht irritieren lassen.
Da kämpfe ich gerade nur mit meinem inneren Monk. 😂
Und ich sag euch – bei dieser Ausgangsform hatte der ordentlich was zu tun.
Sehr rund. Sehr gebogen. Und definitiv keine Braue, bei der ich einfach ein bisschen Farbe reinpacke und sage: „Jo, passt.“
Also zeichnen. Gucken.
Wieder wegwischen. Neu zeichnen.
Zwei Schritte zurück. Wieder gucken.
Denn genau da entscheidet sich für mich schon ein riesiger Teil des Ergebnisses.
Ich möchte nicht einfach irgendeine perfekte Instagram-Braue in ein Gesicht setzen. Ich möchte aus dem, was da ist, das Beste rausholen.
Und dann kommt dieser Moment, wenn ich mir Vorher und Nachher anschaue und denke:
Jo. Genau so. 🤍
Dafür darf mein innerer Monk vorher auch ruhig ein bisschen eskalieren. 😂
27/07/2026
Heute habe ich einen Kommentar unter einem meiner Beiträge gelöscht.
Nicht, weil jemand anderer Meinung war.
Sondern weil zwischen einer Meinung und Respekt ein Unterschied liegt.
„Fürchterlich. Absolut schrecklich.“
Das ist keine konstruktive Kritik.
Konstruktive Kritik regt zum Nachdenken an. Eine pauschale Abwertung bringt niemanden weiter – weder mich noch die Kundin, die mir ihr Gesicht anvertraut hat.
Mein Profil soll ein Ort sein, an dem man Fragen stellen, diskutieren und unterschiedlicher Meinung sein darf.
Was hier keinen Platz hat, ist respektloses Herabsetzen meiner Arbeit oder meiner Kundinnen.
Deshalb werde ich solche Kommentare auch in Zukunft löschen.
Nicht, weil ich keine Kritik aushalte.
Sondern weil ich selbst entscheide, welche Atmosphäre auf meinem Profil herrscht.
Foto FOTOGRAFIN | DINSLAKEN
25/07/2026
Das schönste Kompliment, das mir eine Kundin machen kann?
“Katrin… keiner hat gemerkt, dass ich meine Augenbrauen habe pigmentieren lassen.”
Und genau dann weiß ich, dass ich alles richtig gemacht habe.
Denn genau das ist mein Ziel.
Ich möchte keine Augenbrauen machen, die lauter sind als du.
Ich möchte Augenbrauen pigmentieren, die so selbstverständlich aussehen, als wären sie schon immer da gewesen.
Die Farbe muss zu deinem Hauttyp passen.
Zu deiner Haarfarbe.
Zu deinem Gesicht.
Und wenn ich mir dieses Ergebnis anschaue, denke ich nur eins:
Genau so soll es aussehen.
Denn am Ende soll nicht das Permanent Make-up auffallen.
Sondern du. ❤️
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